Einmal Seele verkauft und zurück

Eine Seele eines Sterblichen kann von einem Dämon nur erlangt werden, wenn dieser seine Seele in einem rituellen Vertrag, der mit seinem eigenen Blut besiegelt ist, dem Dämon als Preis anbietet. Das muss derjenige freiwillig machen. Dafür erhält er vom Dämon meist eine Dienstleistung, eine Fähigkeit, etc.
Eine weitere Möglichkeit eines Dämons an die Seele eines Sterblichen zu kommen ist der direkte Kampf gegen den Sterblichen wobei er im Moment dessen Todes die Seele mit sein Reich zieht. Wenn jemand durch die Welt läuft und seine Seele verkauft hat hängt der Dämon auf magische Art an dieser Person dran. D.h., sobald Derjenige stirbt und die Seele dem toten Körper entweicht, wird die Seele wie von einem langem Gummiband, i.d.F. dem magischen Band, zum Dämon gezogen. Ist das geschehen ist die Seele unwiderruflich verloren. Aus der Seele wird im unteren Hof des dunklen Gottes DSISKOR ein neuer Dämon gestaltet.
Eine Seele ist für die dunkle Seite umso wertvoller, je mächtiger der Träger der Seele zu Lebzeiten war. Ein mächtiger Krieger kann z.B. zu einem mächtigen Kriegerdämon gestaltet werden. Besonders wertvoll sind für den dunklen Gott die Seelen von Priestern. u.a. weil sie schwer zu bekommen sind und weil sie einen Teil der Macht der Götter in sich tragen. Die Priesterschaften der 5 Götter haben jedoch die Möglichkeit eine solche Person von ihrem Band zu befreien. Da Derjenige mit der verkauften Seele aber mit dem Dämon zusammenhängt und Dämonen für
gewöhnlich die Kraft der Götter, also die Macht der Priester, fürchten und nicht ausstehen können, bringen sie ihren Vertragspartner dazu Priester und Kirchen zu meiden. Das geht soweit, dass der Ekel, das Unwohlsein und der Hass durch dieses magische Band auf den Vertragspartner übertragen werden und diesem in der Nähe einer Predigt schlecht wird und er falls er dort nicht verschwindet oder gar von einem Priester berührt wird, kämpfen muss, um bei Bewusstsein zu bleiben. Das Betreten eines Tempels raubt ihm das Bewusstsein, da der Dämon den heiligen Boden nicht betreten kann. Der Dämon versucht den Vertragspartner durch das magische Band zu töten, was ihm auch gelingt. Wenn die Priesterschaft eingreift und das Band zum Dämon zerschneidet kann sie die Seele retten, nicht jedoch zwangsläufig das Leben. Für das Retten einer Seele braucht der Priester das Wissen, um den richtigen Exorzismus vollziehen zu können. Ein Geweihter ist nicht in der Lage ein dämonisches Band zu durchschneiden. Die Kirchen machen eine ganz einfache Rechnung: Wenn der Verdorbene beim Versuch draufgeht, aber
die Seele gerettet wurde ist das in Ordnung. Wenn ein Verdorbener extrem stark ist und die Gefahr besteht, dass dieser durch den Priester nicht bekämpft und in den Kreis der Götter zurückgeführt werden kann und sein Weiterleben noch mehrere Seele verdirbt oder er weiter Wesen direkt an Diskor opfern wird, wird er getötet und seine Seele ist an DISKOR verloren. Diese Frage ist in den Kirchen ein extrem strittiges Thema. Denn der Erhalt einer Seele auf der Seite der Guten ist für die Götter sehr wichtig. Der Exorzismus bringt in freier Wildbahn immer Gefahren, doch meist hat ein Priester keinen Tempel mit dessen heiligem Boden zur Verfügung. Daher finden Exorzismen auch in der Pampa statt.