Andere Götter und Atheismus

1. ORM wird heute de facto nirgendwo mehr direkt angebetet.
Warum: Es gab nie einen Priester, nie ein Feedback, nie ein Wunder und nur die Götter erzählen
den Priestern, dass es ihn gab und er ihr Vater ist.

2. Der Glaube an die Fünfe ist "der" verbreitete Glaube.

3. Feen und Feenartige gibt es viele, die in sehr abgelegenen Gegenden für Götter oder auch nur für sehr mächtige Wesen gehalten werden, was sie zweifelsohne sind. Wenn sie angebetet werden stört das die Götter in erster Linie nicht, da die Feen ältere Wesen als die Götter sind und auf jeden Fall nicht dem dunklen Gott DISKOR dienen, ganz im Gegenteil sogar. Wer sich z.T. daran stört, sind die  
Kirchen der Fünf Götter. Da es die Aufgabe der Priester ist den Kampf gegen die Dämonen und die Einflüsterung DISKORs zu führen, ist ihnen die Überprüfung von Waldgeistern und sonstigen derartigen "wilden Göttern" ein Greul. Ihrem Verständnis nach ist "die Gemeinde der Gläubigen" leichter in diesem Kampf zu leiten und anzuführen, wenn sie sich auf fünf Götter beschränken lassen. Die weitflächigen Missionierungsversuche sind jedoch nicht allerorts von anhaltender Natur. In Eldengard hält sich seit mehreren Generationen der Glaube an "die Alten Drei", Berge denen eine besondere Macht zugesprochen wird. Einige Länder kennen die Fünf Götter noch gar nicht und haben viele kleine Geister zu denen sie beten, z.B. Kaskiem.

4. Menschliches Anbeten von Drachen ist den Kirchen heute nicht bekannt.
Die Zwerge würden nie auf die Idee kommen einen Drachen anzubeten. Ganz im Gegenteil, sie würden sie am liebsten bekämpfen. Bei den Echsen, wird ein Drachen als Gott angesehen. Im Land der Menschen ist bekannt, dass sie dafür die Götter nicht kennen. Die Kirchen definieren das Anbeten eines Drachen als eine gefährliche Religion, da einige der alten Drachen sich von der ORMschen Schöpfung abgewandt und ganz klassisch die Seite gewechselt haben. Drachen sind in der aktuellen menschlichen Geschichte ein Mysterium, da sie erst in den letzten Jahren
recht schnell wieder aufgetaucht sind. Lange hielt man sie für Fabelwesen aus alten Legenden.

5. Avatare der Götter werden selten als Gott angebetet. Die Aufklärungsarbeit der Kirchen ist hier erfolgreich. Dennoch kommt es immer mal wieder vor, dass ein Gebet und Hilfegesuch an einen der unsterblichen Diener der Götter selbst gerichtet wird. Die Gleichstellung eines Avatars mit einem Gott wird von den Kirchen einheitlich abgelehnt. Avatare können von Priestern gerufen werden.

6. Das Gebiet der Heiligenforschung ist ein sehr junges Gebiet der Kirchenforschung.
Der Standpunkt der Kirche ist dem, unter dem Punkt 5 genannten sehr ähnlich. Beim Thema Anbetung
wird klar definiert, dass ein Heiliger kein Gott ist, in Gebeten jedoch immer gerne angerufen und
um Rat oder Hilfe gefragt werden kann.

7.Wird versehentlich irgendwo ein Geist angebetet und die Kirche erfährt davon, wird kurzerhand ein Priester des Gottes MORS vorbeigeschickt, um die Seele des Geistes in das Totenreich seines Gottes zu geleiten.

8. Von bösen Geistern, die eigentlich Dämonen sind treiben sich sehr viele in der Welt herum.
Sie verführen und täuschen die Sterblichen, um sie direkt an DISKOR zu senden. Für die Priester
der 5 Kirchen stellen sie eine der häufigsten Herausforderungen dar. Sie müssen zwischen Feenwesen
und Dämon unterscheiden können und zusätzlich über das Wissen verfügen diesen Dämon auszutreiben.

9. Die großen Kulte des EINEN werden von der Kirche mit Hilfe der Landesherrscher bekämpft und stellen die größte Bedrohung dar. Die Kirche ruft, sofern sie vom Aufkeimen eines Kultes vernimmt, heilige Questen für Abenteurer und Helden aus oder fordert gar vom König des Reiches einen Krieg gegen das Volk mit dem Götzen zu beginnen.

10. Zu DISKOR braucht wohl keine nähere Angabe gemacht werden.

11. Atheismus bzw. die weltanschauliche Grundauffassung, dass es keinen Gott gibt
kommt im Archipel schlicht nicht vor. Auch wenn ein Wesen nicht über die Existenz und das Wirken der 5 Götter aufgeklärt ist, lebt es mit seinem Aberglauben, der versucht die ihm nicht erklärbaren Vorgänge Wesen zuzuschreiben, von denen er
gehört hat oder sie gesehen hat und nicht kennt, ihnen aber Unerklärliches zuschreibt.
Kurz: Das nicht an die 5 Götter glauben, ist reine Unwissenheit, wenn derjenige von noch keinem Priester aufgeklärt wurde. Er hat dann seinen eigenen Glauben, der als eine wilde Mischung aus den oben genannten Punkten 3, 4, 7, 8 dargestellt werden kann. Das Volk sieht Ungläubige mit schiefen Augen an. Sie bringen Unglück, zumindest mehr als jeder der den 5 Göttern huldigt. Ein Ungläubiger wird hier oder da schon mal zum nächsten Priester geschleift und falls er das nicht will, Rübe ab, dann kann er wenigstens keinen Schaden mehr machen. Das passiert allerdings eher in abgelegenen ländlichen Gebieten in denen die Macht der Kirche und ihre Vorgabe meist etwas strenger ausgelebt werden als in bevölkerten Landstrichen durch die mehr reisendes Volk von überall durchkommt.