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27.07.2010
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Gut und Böse


Wir gehen auf diesen Punkt gesondert ein, da es sich dabei um einen Grundpfeiler der Kampagne handelt.

 
Das Gute und das Böse werden in der Welt  durch den Göttervater (ORM) und dessen Gegenspieler (DISKOR) repräsentiert. Das Urgute und das Urböse sozusagen.

Von diesen beiden Grundinstanzen zieht sich das Verhältnis von Gut und Böse  über die Götter und Dämonen über die verschiedenen Rassen und Entitäten herab bis zu den einfachsten Sterblichen (SCs). Hierbei gibt es Wesen und zum Teil ganze Rassen die entweder nur gut oder nur böse sind. Dadurch etsteht das Schwarz-Weiß-Bild einer rassitischen Rollenspielwelt. Doch nicht jede Rasse ist determiniert.

Das beste Beispiel hierfür sind die Menschen. Wie keine andere Rasse sind die Menschen heute das Zünglein an der Waage im Kampf zwischen den Fronten aus Licht und Dunkelheit. Jeder Einzelne von Ihnen wankt zwischen Gier, Niedertracht Heldenmütigkeit und Güte. So ist ihr Weg eine Gratwanderung auf deren einen Seite die Diener der Götter den Weg ausleuchten und auf der anderen Seite die Verführungen DISKORs sie ins Verderben locken.

Dem gegenüber haben ältere Völker als die Menschen diesen Prozess schon lange hinter sich. Sie stehen fest auf der Seite der Götter(Zwerge) oder sind durch den Weg ihrer Lebensweise(Elfen) weder durch die Versuchungen der bösen Seite gefährdet noch am Schutz durch Priestern der Götter interessiert. Den bösen Mächten ist dies natürlich ein Dorn im Auge.
Das Gute und das Böse nun bemühen sich daher das große und vielfältige Volk der Menschen möglichst schnell und möglichst zahlreich, endgültig zu verderben und ihrer Seelen habhaft zu werden oder diese ganau davor zu bewahren.

Was also wirklich gut ist, wird über die Götter (nicht immer über die Kirche!) definiert. Wir übertreiben das Ausspielen der Religion keinesfalls und in einigen Ländern der Archipelwelt steht es den Menschen frei zu entscheiden woran sie glauben und wem sie huldigen. Doch in einer Fantasiewelt wie dieser, in der das Böse als reale Bedrohung existiert, in der es um die Seele der Sterblichen geht, werden Vorgehensweisen, wie zu Zeiten der spanischen Inquisition, als legitim angesehen, da sie das Überleben der Menschheit sicherstellen. Somit sind die Handlungsweisen der Menschen an die Bedrohung angepaßt und aus unserer irdischen, humanistischen Weltbetrachtung moralisch zumindest zeitweise zweifelhaft.
Hierbei tritt der Spieler auf die Oberfläche der Rollenspielwelt.
Und zwar als Held!